Ev. ref. Kirchengemeinden
Immenhausen und Mariendorf
Taufstein aus dem Jahr 1497
Seit Jahrhunderten werden Kinder in unseren Kirchen getauft. Davon erzählen nicht nur der alte Taufstein in der Immenhäuser Kirche aus dem Jahr 1497 und die Kirchenbücher, die bis in das Jahr 1558 zurückgehen, sondern aktuell auch die Taufkerzen, die sich über das Jahr ansammeln. Sie erinnern an die Kinder, die in unseren Tagen durch die Taufe mit in den christlichen Glauben hineingenommen werden.
Ob in Immenhausen, Mariendorf oder anderswo, wir freuen uns als Kirchengemeinde, wenn Eltern an ihre Kinder weitergeben möchten, was früher einmal durch die Taufe in ihr eigenes Leben gekommen ist, und wir haben in den folgenden Punkten zusammengefasst, was bei uns für die Vorbereitung einer Taufe wichtig ist:
Taufbuch Immenhausen aus dem Jahr 1726
In Immenhausen wird in der Regel einmal im Monat ein Taufgottesdienst gefeiert. Die Termine sind für einen längeren Zeitraum festgelegt und können im Pfarramt erfragt werden. Sie finden sich aber auch in den Gemeinde-Nachrichten auf der letzten Seite und auf der Gottesdienstseite.
In Mariendorf werden die Taufgottesdienste in Absprache zwischen dem Pfarrer und den Eltern festgelegt. Wenden Sie sich dazu bitte an das Pfarramt Immenhausen II – Mariendorf (Adresse/Telefon/Mail).
Zur Vorbereitung einer Taufe gehört das Taufgespräch – in der Regel in der Wohnung der Tauffamilie – zusammen mit Eltern, Paten und dem Pfarrer, der den Taufgottesdienst halten wird. Der Termin kann schon bei der ersten Kontaktaufnahme abgesprochen werden.
Mit der Taufe wird man zu einem Glied der christlichen Gemeinde und gehört damit auch zur weltweiten Kirche Jesu Christi.
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Die Aufgaben, die Eltern und Paten mit der Taufe übernehmen, werden bei der Taufe in der Frage an die Eltern und Paten angesprochen:

Liebe Eltern und Paten!
Sie wollen, dass Ihre Kinder getauft werden. Damit übernehmen Sie die Aufgabe, Ihre Kinder im christlichen Glauben zu erziehen und ihnen durch Wort und Beispiel zu helfen, Gott und die Menschen zu lieben.
Sind Sie dazu bereit, dann antworten Sie mit »Ja«
Pate zu werden ist eine schöne und zugleich sehr verantwortungsvolle Aufgabe. In der Regel liegt es in der Entscheidung der Eltern des Täuflings, wen sie hierfür bestimmen bzw. fragen möchten. Es kann auch mehrere Paten für ein Kind geben. Die Patenschaft selbst ist allerdings eine Aufgabe, die dann von der Kirche bei der Taufe eines Kindes an den Paten bzw. die Patin übertragen wird (kirchliches Amt). In unseren Kirchenbüchern werden die Paten eines Kindes entsprechend eingetragen. Pate/Patin kann daher nur werden, wer zu einer christlichen Kirche gehört.
In unseren Gemeinden bringen die Paten zum Taufgottesdienst als Patengeschenk für ihr Kind die
Taufkerze mit, die sie selbst mit Kerzenverzierwachs gestaltet haben. Man besorgt sich also eine ganz normale
Gebrauchskerze. Sie sollte schön breit sein, damit sie gut steht und lange brennen kann. Diese Kerze wird von den Paten in der
Vorbereitung zur Taufe verziert. Das hierfür benötigte Kerzenverzierwachs kann in jedem gut sortierten
Bastlerladen erworben werden. Auf der Taufkerze soll der Name des Täuflings und das Taufdatum stehen.
Die Taufkerze bleibt in der Kirche bis zum Tauferinnerungsgottesdienst.
Der Taufspruch wird in unseren Gemeinden von den Eltern zusammen mit den Paten ausgesucht und bei der Taufe von einem Paten/einer Patin verlesen. In Frage kommen biblische Sprüche, die geeignet sind, das Kind auf seinem Lebensweg zu begleiten, sei es als ein Motto, ein Wunsch, eine Zusage oder was auch immer. Als Auswahlhilfe können Sie auch unsere Liste häufig gewählter Bibelsprüche verwenden.
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Nach alter Tradition gehen Taufeltern und Taufpaten im Anschluss an die Taufe um den Altar herum zu ihren Plätzen zurück.
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Die Taufe ist eine gottesdienstliche Handlung, zu der Menschen mit den unterschiedlichsten
Anliegen kommen. Für Viele ist die Andacht und das Gebet ein ganz wichtiges Motiv. Um deswegen Störungen soweit wie möglich zu
vermeiden, ist das Fotografieren während des Gottesdienstes grundsätzlich nicht gestattet.
Videoaufnahmen können nach Absprache mit dem Pfarrer von der Orgelempore aus gemacht werden. Um Erinnerungsfotos
machen zu können, besteht im Anschluss an den Gottesdienst die Möglichkeit, zusammen mit dem Pfarrer Bilder am
Taufstein oder am Altar zu machen. Um langfristige Schäden an unseren wertvollen Wandmalereien zu vermeiden, sind Blitzlichtaufnahmen
allerdings grundsätzlich nicht gestattet – durch das helle Licht zersetzen sich sonst allmählich die
Farbpigmente.
Wir bitten, diese Vereinbarung auch Ihren Taufgästen mitzuteilen!
Die Taufkerzen der Täuflinge bleiben bis zum Tauferinnerungsgottesdienst (üblicherweise im Februar des folgenden Jahres) in der Kirche. Die Eltern werden zum Erinnerungsgottesdienst schriftlich eingeladen.