Ev. ref. Kirchengemeinden
Immenhausen und Mariendorf



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Kugelkreuz

Kinder- und Jugend­arbeit der ev. Kirchen­ge­mein­den Immen­hausen und Marien­dorf – ein Rück­blick

Kinder- und Jugendarbeit vor 35 Jahren: Kindergottesdienst und Flötenkreis

Die Kinder- und Jugendarbeit hat in den Kirchen­gemeinden Immen­hausen und Marien­dorf eine lange Tradi­tion. Der Autor dieser Zeilen erin­nert sich, dass er vor 35 Jahren bereits regel­mäßig sonn­tags den Kinder­gottes­dienst im Gemeinde­haus besuchte. Damals wurde der Kinder­gottes­dienst von Frau Well und einem Team geleitet, dem u.a. Anne­marie Kramm, Birgit Sommer und Heike Baas angehörten. Die Eltern konnten ihre Kinder auf dem Weg zur Kirche am Gemeinde­haus abgeben und nach dem Gottes­dienst dort wieder in Empfang nehmen.

Ca. 1975 gründete Frau Locker einen Flöten­kreis, der bald eine ansehn­liche Größe erreichte und dank der beson­deren Akustik der Immen­häuser Kirche viele Gottes­dienste um ein­drucks­volle Klänge berei­cherte. Pfr. Locker gestal­tete die ersten Familien­gottes­dienste, die mit moder­neren Liedern und einem kinder­freund­licherem Ablauf für Jung und Alt gleicher­maßen inter­essant waren und oft unter einem spezi­ellen Motto standen. So wurde z.B. einmal mit der Frage »Schmet­ter­linge in der Kirche?« für einen Familien­gottes­dienst geworben. In der Predigt ging es dabei um die Frage, warum in den Fenstern im Chor­raum 3 Schmet­ter­linge zu sehen sind …

Zum 1. August 1981 – die beiden Kirchen­gemeinden wurden damals noch von einem Pfarrer betreut – kam haupt­amt­liche »Verstär­kung« in Form eines Gemeinde­diakons nach Immen­hausen. Klaus Kosmehl fühlte sich beson­ders der Jugend­arbeit verbunden. Über den Religions­unterricht gewann er Jugend­liche für die Gemeinde­arbeit, denen man das viel­leicht nie zuge­traut hätte. Selbst aus der Nachbar­gemeinde Espenau bekam eine von ihm hier in Immen­hausen ins Leben geru­fene Jugend­gruppe Zulauf. In diese Zeit fielen auch die ersten Open Air Gottes­dienste am Großen Loh sowie die ersten Jugend­gottes­dienste.

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Kinder- und Jugendarbeit vor 25 Jahren: Jugend­gottes­dienst mit Gemeinde­diakon Klaus Kosmehl zur Jahres­losung 1984

Jugendgottesdienst mit Gemeindediakon Klaus Kosmehl Jugendgottesdienst mit Gemeindediakon Klaus Kosmehl
 
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Jugendgottesdienst mit Gemeindediakon Klaus Kosmehl Jugendgottesdienst mit Gemeindediakon Klaus Kosmehl

Beispielhaft sei hier ein Jugend­gottes­dienst genannt zur Jahres­losung 1984: »Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, Liebe und Besonnen­heit. (2.Tim 1,7)« Die von Klaus Kosmehl gelei­tete Jugend­gruppe machte sich Gedanken, wie man diesen Text im Rahmen eines Gottes­dienstes eindrück­lich veran­schau­lichen könnte. Folgende Idee wurde schließ­lich umge­setzt: Zunächst liegt ein großes Holz­kreuz auf den Treppen­stufen zum Altar. In der Gemeinde sind Papp­kartons verteilt. Darauf soll jeder Gottes­dienst­besucher notieren, was ihn einengt, wovor er Angst hat. Die Kartons werden einge­sammelt und über dem Kreuz als große Mauer auf­gebaut, die den Blick auf Gott – ver­sinnbild­licht durch den Altar – ver­sperrt (Bild 1).

In der Predigt beschreibt Diakon Kosmehl, dass uns Gott aber nicht den Geist der Furcht gegeben hat, sondern der Kraft, Liebe und Beson­nen­heit. Das große Holz­kreuz wird aufge­rich­tet, die Mauer der Furcht stürzt unter lautem Gepolter ein und gibt den Blick auf den Altar wieder frei. Die Aus­sage der Jahres­losung wird so für jeden ver­ständ­lich (Bild 2).

(Aufnahmen von Eckart Mar­tien­sen)

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Kinder- und Jugendarbeit von 1986 bis heute: Verstärkung durch hauptamtliche Jugendarbeiterinnen

Mitte der 80er Jahre wurde dann eine zweite Pfarr­stelle für die beiden Kirchen­gemeinden bewilligt. Damit entfiel die Grund­lage für die Stelle des Gemeinde­diakons. Sein Weggang am 31. März 1986 hinter­ließ aller­dings eine schmerz­liche Lücke für die Kinder- und Jugend­arbeit der Gemeinde.

Nach einem halben Jahr Vakanz, in der die mühsam aufge­bauten Jugend­gruppen bereits Auf­lösungs­erschei­nungen zeigten, begann eine neue Ära, die bie heute reicht: Am 20. Okto­ber 1986 wurde Ulrike Hoff­meister als haupt­amt­liche Jugend­arbei­terin einge­stellt. Sie versah ihren Dienst bis zum 30. Sep­tember 1989. Ihre Nach­folgerin Doris von Haebeler war vom 1. August 1990 bis zum 30. Sep­tember 1993 in der Kirchen­gemeinde tätig. Direkt im Anschluss wurde Manuela Büscher einge­stellt und verließ uns am 31. August 1994 wieder. Eben­falls über­gangs­los schloss sich daran die Dienst­zeit von Silke Völke an, die – inzwi­schen mit Doppel­namen Völke-Schrader – aus persön­lichen Gründen zum 31. März 2007 kündigte.

Am 1. Oktober 2007 wurde die der­zeitige Jugend­arbei­terin Lena Rinke einge­stellt, die seit­dem in der Kinder- und Jugend­arbeit in Immen­hausen und Marien­dorf neue Akzente setzt und inzwi­schen auf den Nach­namen Freese hört.

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